Kneipperlebnis Grossglockner-Zellersee

Willkommen im Kneipperlebnis Grossglockner-Zellersee

 

Genießen Sie einen erlebnisreichen Kneippurlaub in beeindruckender Gebirgskulisse.

Seit Juni 2010 stehen Ihnen zwischen Zellersee und dem Großglocknermassiv mehrere Stationen für Ihr Kneipperlebnis zur Verfügung.

 

Die Hauptanlage befindet sich in Bad Fusch, ein ehemaliger Kurort in einem mystischen Hochtal. Quellen mit verschiedenen Indikationen speisen alte und neu errichtete Kneippbecken.

 

Die beiden Wasserfälle in Fusch und im Käfertal sorgen mit ihren Ionenduschen für Wohlbefinden in den Lungen.

 

Am Natur-Erlebnisweg Käfertal befindet sich die beeindruckendste Anlage mit kleinem See, künstlichen und natürlichen Wasserläufen und grandiosen Ausblick auf 6 Dreitausendergipfel der Glocknergruppe.

Willkommen zum Kneipperlebnis in Bad Fusch.

Wandert man von Fusch auf der Badstraße etwa eine Stunde leicht ansteigend ins Weichselbachtal. So kommt man in den ehemals berühmten, heute aber verfallenen Höhenkurort Bad Fusch (1188m). Das "Bad in der Fusch" war schon im 15 Jhdt. unter der Pinzgauer Bevölkerung bekannt. Die ersten Heilungssuchenden waren wahrscheinlich Bauern aus dem stark versumpften Oberpinzgau, die damals häufig unter dem "Wechselfieber" zu leiden hatten.

Im Jahre 1417 soll der Kurort sogar eine zweitürmige Kirche besessen haben, was zwar nicht wegen der Bedeutung als Kurort, wohl aber wegen dem Silberbergbau besonders auf dem Kühkarkopf im Weichselbach möglich ist.

Das in alter Zeit als Bauernbad bekannte Bad Fusch erlangte am Endes des 18. Jhdts. immer mehr Bedeutung. Als Blütezeit kann die 2. Hälfte des 19. Jhdts. bezeichnet werden.
Ein großer Förderer und Gönner war der Salzburger Fürsterzbischof Friedrich Schwarzenberg, nach dem die stärkste Quelle "Fürstenquelle" benannt ist. Er besuchte von 1829 bis 1843 regelmäßig den Kurort und besaß hier ein Haus. Er war auch als begeisteter Alpinist bekannt und bestieg mit dem Bergführer Johann Holzer, unter dem Namen Bad-Hans weitum bekannt, viele der umliegenden Gipfel. Der Hohe Tenn wurde von ihm erstmals bestiegen. Der Erzbischof ließ in der Umgebung des Kurortes Unterstandshütten errichten und Spazierwege anlegen. Der heute verfallene Fürstenweg führte von Bad Fusch nach Ferleiten.
Schicksalshaft waren die Lawinenkatastrophen, die den Kurort immer wieder heimsuchten. Im 17. Jhdt. zerstörte eine Lawine vom Mitterkar Kirche und mehrere andere Gebäude. Deshalb wurde das Gotteshaus 1705 an einem sicheren Platz neu erbaut. Es war dem Hl. Wolfgang geweiht. Das erklärt sich daraus, weil Wolfgangkultstätten häufig in der Nähe heilkräftiger Quellen zu finden sind. Auch Wallfahrten wurden hierher durchgeführt.
1844 beschädigte neuerdings eine Lawine die Kirche und vernichtete das Schwarzenbergsche Wohnhaus. Die Schäden wurden wieder behoben, die zerstörte Einrichtung der Kirche von wohltätigen Kurgästen ersetzt. Später erhielten die Gebäude durch ausgedehnte Waldpflanzungen einen natürlichen Schutz.
Trotz der schweren Schicksalsschläge erlangte der Kurort immer mehr Ansehen im In- und Ausland. 500 Badegäste kamen am Ende des 19. Jhdts. in den Sommermonaten hier her.
Die Maler der Romantik entdeckten Bad Fusch bald als reizendes Motiv. Deshalb gibt es auch eine Reihe von Kupferstichen und Gemälden des "Fuscherbades" aus dem 19.Jhdt. Zu nennen sind u.a. Georg Pezold, Friedrich Loos, Heinrich Reinhold, Jakob Alt. Auch der bekannte Dichter Hugo von Hofmannsthal besuchte in jungen Jahren mehrmals Bad Fusch.
Neuen Aufschwung erlebte der Ort durch den Bau der Badstraße im Jahre 1893. Eine weitere Modernisierung erfolgte durch die Verbesserung der Quartiere in den beiden Hotels, die Anlage eines Schwimmteiches, einer Kegelsbahn und eines Tennisplatzes. Von Bruck bis Bad Fusch wurde ein Stellwagendienst eingerichtet und im Ort ein Saisonpostamt eröffnet.
Von den elf Heilquellen finden heute noch die Fürstenquelle, die die ergiebigste ist, die Augenquelle und das Leberbründl Beachtung. Sie enthalten nur wenige mineralische Bestandteile, wie Natriumsulfat, Magnesiumkarbonat, Kieselsäure u.a. Sie sind aber reich an natürlicher Kohlensäure und haben eine gleichbleibende Temperatur von ca. 6,2 Grad Celsius. Das Wasser hat eine erfrischende und belebende Wirkung. Es regt den Appetit an, fördert die Verdauung und den Blukreislauf. Auch gegen Frauenleiden wurde den Quellen eine Heilwirkung zugeschrieben. Patienten, deren Beschwerden auf Schwächungen des Nervensystems zurückzuführen sind, fanden hier Linderung oder Heilung ihrer Gebrechen. Trinkkuren, Bäder und die Höhenluft gehörten zur Therapie des Kurarztes.
Bald nach dem Ersten Weltkrieg begann allerdings ein unaufhaltsamer Niedergang. Die ungünstige Verkehrslage und die starke Konkurenz wurden spürbar. Mehrmals wechselten die Besitzer. Brände suchten das Heilbad heim. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Versuch unternommen, den Kurort wieder zu beleben. Leider blieb ein großzügig geplantes Projekt wegen finanzieller Mißgriffe hoffnungslos auf der Strecke. Heute ist der ehemalige Kurort wegen seiner Weltabgeschiedenheit und lieblichen Landschaft ein beliebtes Ausflugsziel.
Gemeinsam bemühen sich nun Besitzer, Gemeinde und Tourismusverband in kleinen Schritten um die Revitalisierung dieses Ortes.

Panorama von Bad Fusch

Das alte Bad Fusch
Das historische Bad Fusch zur Jahrhundertwende. Ein anerkannter Kurort mit Promidichte. So war z.b. Hugo von Hoffmansthal dort Kurgast.

Übersicht Bad Fusch historisch

Eine Übersicht über das Areal von Bad Fusch. Ein großer Teil der angeführten Wanderwege wurde wieder saniert.

18. Jahrhundert

Die Kapelle von Bad Fusch, welche heute nach einer Renovierung noch existiert. Im Vordergrund der Pavillon der Augenquelle. Dieser Pavillon wurde originalgetreu wiederaufgebaut. Im Inneren kann man das rechtsdrehende Wasser der Augenquelle geniessen.

Die Augenquelle um 1900

Ein eigenes Postamt besaß Bad Fusch zur Jahrhundertwende. Dort wurde die Post mit einer Verschlussmarke von Bad Fusch versandt.

Post aus Bad Fusch

 
 

Kneippanlagen

Kneippen mit Ausblick

Am Natur Erlebnisweg Käfertal befindet sich eine beeindruckende Kneippanlage mit kleinem See und künstlichen sowie natürlichen Bachläufen. Kneippen mit Blick auf sechs Dreitausendergipfel der Glocknergruppe.

Neben der Kirche in Bruck, ist eine kleine Kneippanlage für Tretanwendungen und Trinkkuren, umringt von hunderten Rosen.

Verschiedene Becken für Kneippanwendungen, ein Wasserfall, das Kneipp Labyrinth und ein Aussichtsturm mit Relaxschaukel  mit Ausblick in den Nationalpark Hohe Tauern, laden zu entspannten Stunden in Bad Fusch ein.

Kneipp Aktiv Wanderungen Sommer 2016

Diesen Sommer gibt es ein buntes Aktivprogramm mit unserem „Kneipp Aktiv Club Bad Fusch“
Von Mai bis September werden jeden Dienstag und Donnerstag Vormittag Wanderungen durchgeführt. Ein geprüfter Kneipp Instructor führt Sie durch die wunderbare Natur unserer Feriendörfer und vermittelt dabei spannende Infos zu Fauna und Flora. Begleitend wird auch Wissenswertes zur Kneipp Philosophie vermittelt und im Rahmen der Wanderung wird an einer unserer Kneippstationen eine Kneipp Anwendung erklärt und durchgeführt.

Ab Dienstag, den 03. Mai 2016 jeden Donnerstag

Treffpunkt:  um 09:00 Uhr vor der Touristinfo in Fusch
Dauer jeder Wanderungen ca. 2 Std.

Im Mai und Juni mit Anmeldung,
im Juli und August ist keine Anmeldung erforderlich

Absagen bei Schlechtwetter: nur Vorort bei der Touristinfo

Ab Dienstag, den 03. Mai 2016 jeden Dienstag

Treffpunkt:  um 09:00 Uhr vor der Touristinfo in Bruck
Dauer jeder Wanderungen ca. 2 Std.

Im Mai und Juni mit Anmeldung,
im Juli und August ist keine Anmeldung erforderlich

Absagen bei Schlechtwetter: nur Vorort bei der Touristinfo

Bildergalerie

 
 

 

 

Nach dem Kneippurlaub in Bruck und Fusch besuchen Sie auch mal unsere Partnerorte Scheffau am Wilden Kaiser in Tirol oder Niederdorf im Pustatal in Südtirol.